Elisabeth Zwick
Die Künstlerin Elisabeth Zwick
Geboren im Vinschgau. Ihre künstlerische Reise begann in Venedig in den späten 1980ern. Nach der Ausbildung zur Bildhauerin in Laas im Vinschgau und in Berlin folgte sie ihrer Sehnsucht nach dem Unbekannten nach Taiwan, wo sie Mandarin-Chinesisch, chinesische Malerei und Kalligrafie erlernte. Später reiste sie durch China als Dolmetscherin und Reiseleiterin, wobei sie auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen immer wieder andere Orte und Kulturen kennenlernte. Sie lebte danach für einige Jahre in England und kam schließlich zurück in den Vinschgau, wo sie als Mutter, Lehrerin und Kunsttherapeutin neue Wege einschlug.
Heute ist die Malerei ihr Zuhause. Auf großformatigen Leinwänden entstehen mit Acryl und Mischtechnik Welten, die mehr sind als Farbe und Fläche.
Elisabeths Kunst ist eine Einladung. Kunst ist für mich kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.
Es gibt keine Krise der zeitgenössischen Kunst, es gibt nur das, was die Menschen aus ihr machen. Die Beschäftigung mit der Kunst ermöglicht es uns, uns selbst immer wieder neu zu erfinden – als Individuen und als Gesellschaft. Kunst gehört nicht in die Elfenbeintürme einiger weniger Auserwählten. Sie gehört zu den Suchenden, den Fragenden, den Rastlosen.
Die Kunst macht das Unsichtbare sichtbar, das uns sonst entgleiten würde, schafft Orte, an denen die Nomadin, die ich bin, aus den Nicht-Orten des Alltags heraustritt und in der Kunstbetrachtung für Augenblicke ganz bei sich sein kann.
Das fertige Bild, es hängt an der Wand in seiner Zweidimensionalität, ist ein Ruhepol, je länger ich es anschaue, desto mehr Resonanz findet es in meinem Inneren, es wird dreidimensional und mein Inneres sein Klangkörper, ich lasse es auf mich wirken, und weiß, dass es genauso sein muss und nicht mehr verändert werden kann.
Wenn ein Bild fertig ist, ist es nicht mehr meines. Es wird zum Klangkörper jener Menschen, die sich selbst auf die Suche begeben haben.
Website und Kontakt: www.artekunst.com